Der Kinderwunsch der Frau


Was sagt die Biologie?

Über den Kinderwunsch von Frauen – neuerdings auch über seine Unterdrückung – wird viel veröffentlicht. Biologen und Neurobiologen klären uns über Gene, Hormone und Neurotransmitter auf, die den weiblichen Körper im Lebensverlauf dominieren. Die biochemischen Prozesse formen das, was die weibliche Psyche ausmacht, heißt es. Diese Psyche wird zwar von den kulturellen Erfahrungen vielfach verändert und beeinflusst, aber der Wunsch nach einem Kind sei ziemlich „nachhaltig“ in den Tiefen des weiblichen Gehirns verankert. Ob daraus ein konkretes Kind wird, ist freilich heute nicht im Voraus zu sagen. Zwischen dem, was als Verhaltensneigung in unseren Genen angelegt ist und dem, was wir tun, liegt ein mächtiges Feld, die kulturelle Umwelt, das unerbittlich auf alles „Angeborene“ einwirkt und es verändert.

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